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Golf - Spiel

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Abschlag
Die Abschläge unterscheiden sich durch verschiedene Längen zur Fahne (Pro-, Herren- und Damenabschläge).

Wenn bei einen Männerabschlag der Ball nicht einmal über den Frauenabschlag fliegt ist das eine sog. "Lady" und bedeutet für die Mitspieler eine Freirunde am "19ten Loch" (im Clubhaus)!

Zählweise
Es gibt eine Vielzahl von Zähl- und Spielarten beim Golf. Sofern nichts anderes bei einem Turnier angegeben wird, handelt es sich im Amateurbereich meist um ein Stableford Turnier.

Die zwei wichtigsten Zählarten sind:

  • Stableford: Diese Zählmethode wurde vom englischen Arzt Gordon Stableford 1898 erfunden, und basiert auf dem Prinzip, dass ein besonders schlechtes Resultat auf einem Loch, während der Runde nicht so schwer zählt als beim klassischen Zählwettspiel und daher leichter wettgemacht werden kann. Der Spieler erhält für jene Leistung, die er laut Handicap erzielen soll ("Netto-Par") bei jedem Loch - 2 Punkte; pro Schlag den er weniger benötigt erhält er jeweils einen Punkt mehr, hingegen für einen mehr benötigten Schlag ("Netto-Bogey") bekommt er noch einen Punkt, bei zwei oder mehr weiteren Schlägen erhält er keinen Punkt mehr. Bei einem Resultat von 36 Stableford- Punkten (18Löcher mal 2 Punkte = 36) hat der Spieler sein Handicap erreicht.
    Beispiel : Sie haben Handicap 36 - das bedeutet, Sie dürfen jedes Loch 2 über Par spielen ( 18 Löcher mit je zwei Schlägen mehr = 36). Ein Loch hat nun Par 4 - Ihr "Netto Par" ist in diesem Fall 6 ( 4+2). Spielen Sie nun das Loch mit diesen 6 Schlägen, erhalten Sie 2 Stablefordpunkte für ihre Wertung. Benötigen Sie 7 Schläge, gibt es noch einen Punkt. Bei mehr Schlägen gibt es keinen mehr. Spielen Sie das Loch jedoch mit weniger Schlägen als ihr " Netto Par", so erhalten Sie folgende Punkte: 5 Schläge - 3 Punkte 4 Schläge - 4 Punkte 3 Schläge - 5 Punkte 2 Schläge - 6 Punkte 1 Schlag - 7 Punkte Vorteil dieser Zählweise ist es, dass ein Spieler bei einem völlig schlecht gespielten Loch, höchstens 2 Punkte verlieren kann, die er an anderen Löcher wieder mit guten Schlagzahlen aufholen kann.

  • Zählwettspiel : In dieser klassischen Form (Stroke Play oder Medal Play) zählt die Gesamtzahl der Schläge. Jener Spieler hat gewonnen, der für die Runde die wenigsten Schläge benötigt hat. Dieses Ergebnis wäre "Brutto". Es gibt auch die Möglichkeit einer "Netto- Zählung"( Schläge abzüglich Vorgabe). Diese wird zur Berechnung der Stammvorgabe bzw. für Spiele zwischen Golfern unterschiedlicher Spielstärke verwendet. Wird ein vorgabewirksames Turnier als Zählwettspiel durchgeführt, so werden die Resultate heutzutage mit Computersoftware von der Turnierleitung in Stableford- Wertung umgerechnet.

Weitere Wettspielformen sind:

  • Scramble (Captains Choice): Ein Vierball-Teamspiel. Jeder Spieler schlägt ab, dann wird entschieden, welcher Ball am besten liegt. An dieser Stelle, innerhalb einer Schlägerlänge (nicht näher zum Loch) droppen die drei anderen Spieler ihre Bälle - alle vier Bälle werden weitergespielt. Am Grün werden alle anderen 3 Bälle innerhalb von 10 cm (nicht näher zum Loch) zum besten Ball gelegt. Es handelt sich hier um ein Zählwettspiel, wo die Vorgabe des Teams meist 1/8 der addierten Handicaps aller vier Spieler beträgt.

  • Klassischer Vierer (Foursome): Ein Teamspiel, zwei gegen zwei, jedes Team spielt mit einem Ball, der abwechselnd von den beiden Spielpartnern gespielt wird. Beide Spieler schlagen abwechselnd ab. Normalerweise wird im Zählwettspiel mit 7/16 der zusammengezählten gemeinsamen Vorgabe gespielt und der Nettoscore zur Wertung herangezogen. Beim Lochwettspiel wird mit 3/8 der addierten gemeinsamen Vorgabe gespielt. Variante des klassischen Vierers. Beide Spieler jeden Teams schlagen an jedem Loch ab. Dann wird entschieden mit welchem Ball abwechselnd weitergespielt wird. Gewertet wird nach den Regeln des klassischen Vierers als Zählwettspiel, nach Stableford oder als Lochwettspiel.

  • Chapman-Vierer (American Foursome): Hier schlagen beide Spieler jedes Teams an jedem Loch ab, und danach schlägt jeder Spieler einmal den Ball seines Mitspielers. Vor dem 3. Schlag wird entschieden, mit welchem Ball dann abwechselnd nach den Regeln des klassischen Vierers das Loch fertig gespielt wird.

  • Spiel gegen Par: Jeder Spieler spielt jedes Loch gegen sein eigenes Netto - Par. Das Netto - Par zählt 0. Erreicht der Spieler eine geringere Schlagzahl, so wird ein Plus geschrieben, bei höherer Schlagzahl wird ein Minus geschrieben. Der Spieler hat gewonnen, der die höchste Plus - Anzahl hat.

Tips und Tricks:

Timing
Die Praxis und wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen eindeutig, das ein Lernen in „Teilschritten“ beim Golf nicht den erwünschten schnellen Erfolg bringt. Denn: eine Bewegung ist immer ein Ganzes (und bekanntlich „mehr als die Summe seiner Teile“). Vereinfacht dargestellt kommt eine Bewegung zustande aufgrund eines äußeren Reizes (oder Signals oder einer Information) in Verbindung eines physischen Antriebsmoment und den dann folgenden Steuerungsimpulsen vom Gehirn an die Muskulatur. In dieser wird Kraft durch Energie erzeugt. Eine gekonnte Bewegungsausführung ist dann ein abgestimmter Wechsel zwischen Muskelanspannung und Entspannung. Diesen Spannungs- und Entspannungswechsel nennt man intermuskuläre Koordination. Läuft diese Koordination räumlich und zeitlich in der gewünschten Form ab – z.B. in Form eines richtig ausgeführten Golfschwungs – so spricht man von einem guten Timing.
Wie man sein Timing (Momentum) wiederfindet: - Nehmen Sie eine korrekte Ansprechposition ein und entspannen Sie sich im Hals- und Schulterbereich. Führen Sie dann ein Hin- und Herpendeln mit dem Schläger vor dem Körper aus, links und rechts jeweils über die Waagrechte. Hierbei ist wichtig, dass Sie den Schläger immer den gleichen weichen Griffdruck halten. - Versuchen Sie bei den Pendelschwüngen das Gewicht des Schlägerkopfes zu spüren. (Um Bewegung zu verstehen, braucht es Gefühl, nicht Anstrengung) - achten Sie dabei immer auf den gleichmäßig weichen Griff. „Fühlen“ Sie die Schwungbahn des Schlägerkopfes. - Achten Sie auf den weichen Griffdruck während der Rück-, Ab- und Durchschwungsphasen. Würden Sie im Umkehrschwung von Rück- und Durchschwung den Griffdruck verstärken, zerstören den Für den Schwung notwendigen natürlichen Spannungs- und Entspannungsablauf (Timing!). Denn der plötzlich starke Griffdruck wirkt sich ohne bzw. gegen Ihren Willen über die Arm- und Schultermuskeln auch auf die Rückenmuskulatur aus. Durch diese Einwirkung verkürzen sich die Muskeln, man wird im wahrsten Sinne des Wortes kleiner und haut zu stark von oben in den Boden und auf den Ball. Weicher Griff – und Sie schwingen durch den Ball!

Wichtige Golfbegriffe, Golfregeln und Ihre Bedeutung :

http://www.golf.de/dgv/golfregeln.cfm